Mitglied werden

Wissenswertes für Interessenten und BewerberInnen

Ein Kleingarten ist für die Wohnsituation vieler Menschen in der Stadt ein idealer Ausgleich. Unsere zahlreichen Kinder hier lernen den Bezug zur Natur, können sogar ihre eigenen Beete anlegen, Vogelstimmen kennenlernen, unsere vielen Kröten und Frösche beobachten und vieles andere mehr entdecken.

Ein Garten kann wunderbar sein – wichtig ist nur, dass man vorher bedenkt, dass ein Kleingarten regelmäßig gepflegt werden und bewirtschaftet muss – z.B. mit Gemüse und Obst. Planen Sie also ausreichend Zeit für dieses wunderschöne Hobby ein, damit die „satzungsgemäße“ Erholung nicht zu kurz kommt!

Ein wesentlicher Punkt ist auch, dass Menschen, die Mitglied in einem Kleingartenverein werden wollen, Teil einer Gemeinschaft werden und sich davor nicht abschotten können.

Es gibt einige Regeln, um das Miteinander von so vielen Menschen auf relativ begrenzter Fläche zu erleichtern – dazu gehören beispielsweise die Ruhezeiten, das Verbot von Hundehaltung (außer den Hunden, die hier sowieso schon sind) und natürlich Toleranz gegenüber anderen Menschen, egal welcher Herkunft, Hautfarbe etc. und deren Vorstellungen, den Garten zu gestalten.

Wir haben hier das Glück, zwar noch im Hamburger Stadtgebiet, jedoch schon auf dem Lande zu sein, mit weniger Emissionen, als mitten in der Stadt zwischen stark befahrenen Straßen – deswegen ist es selbstverständlich, dass hier Natur- und Umweltschutz beachtet werden muss (auch z.B. durch die Verwendung von 100%ig biologisch abbaubare Seifen – wie diese hier oder diese.)

Schützen und erhalten Sie die Natur – gärtnern Sie biologisch – Chemie ist hier nicht erlaubt!

Gärten werden ausschließlich an Vereinsmitglieder verpachtet. Der Verein, d.h. alle Mitglieder, kümmern sich um den Erhalt der Gesamtanlage in Form von Gemeinschaftsarbeit – die Teilnahme ist Pflicht, um u.a. unsere schöne Anlage mit den dazu gehörigen Baulichkeiten zu pflegen und Instand zu halten.

Gern gesehen werden bei uns auch Menschen, die noch eine verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen können – wie z.B. Wertermittler, Handwerker, Festwarte usw.

Wenn Sie nun zum Ergebnis gekommen sind, dass eine Mitgliedschaft im Kleingartenverein das Richtige für Sie ist, dann steht der Erfüllung ihres Gartenwunsches nur noch wenig im Wege!

Nach der E-Mail-Bewerbung werden Sie zu einem Kennenlerngespräch eingeladen, um Sie auf die Warteliste einzutragen. Dafür erheben wir eine Gebühr von 20 €, die entweder bei dem Antrag zur Mitgliedschaft zurückgezahlt wird oder wenn Sie sich aus der Liste wieder abmelden. Wir haben uns entschlossen, diese Gebühr als Pfand zu kassieren, weil immer mehr Menschen sich unverbindlich auf alle Wartelisten der Kleingärten in der Umgebung eintragen ließen, sich jedoch nie wieder zurück meldeten – und damit uns und die anderen Interessenten im Unsicheren gelassen haben.

Nachdem Ihnen ein freier Garten angeboten wird und der Ihnen gefällt, findet der Pächterwechsel statt: Sie bezahlen nach Unterzeichnung des Kaufvertrages den Preis der Wertermittlung der Laube an die Vorpächter und evtl. noch einen ausgehandelten Abstand. Danach füllen Sie den Antrag auf Mitgliedschaft in unserem Verein aus, die 1. Vorsitzende schließt mit Ihnen einen Pachtvertrag ab – und schon sind Sie Laubenpieper_in!

Zusätzlich zur einmaligen Aufnahmegebühr und dem Kaufpreis der Laube fallen jährliche Zahlungen an:

o der Vereinsbeitrag
o der jährliche Pachtzins
o Versicherungsschutz für die Laube
o Wassergeld
o Stromkosten

Diese Kosten betragen in unserem Verein durchschnittlich 300-500 € – natürlich abhängig vom Umfang Ihres Versicherungsschutzes und Ihres Wasser- und Stromverbrauchs.

Viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung – wünscht Ihnen
Ingrid Gangloff, 1. Vorsitzende der „Gartenfreunde Spadenland“

Februar 2019

Zum Bewerbungsformular