Die Haselmaus: Tier des Jahres 2017

Sie ist nur daumengroß und lebt als nachtaktives Nagetier heimlich in unseren Wäldern: Mit der Haselmaus küren Schutzgemeinschaft Deutsches Wild und Deutsche Wildtier Stiftung gar keine Maus, sondern einen mausähnlichen Schläfer zum Tier des Jahres.

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Foto aus Wikipedia
Da sie nur in der Dämmerung und Nacht aktiv ist, bleibt sie vom Menschen meist völlig unbemerkt – so auch ihr Rückgang. Die Bestände der Haselmaus sind in den letzten Jahrzehnten rapide geschrumpft, denn ihr Lebensraum verschwindet. Die Haselmaus ist auf ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot angewiesen und braucht artenreiche Wälder. Mischwälder mit dichtem Unterholz und ausgeprägten Strauchschichten werden durch ertragsorientierte Forstwirtschaft und die damit einhergehende Zerschneidung von Waldstrukturen jedoch zunehmend zerstört.

Quelle: https://www.deutschewildtierstiftung.de/naturschutz/tier-des-jahres

Insektenverzehr der Spinnen weltweit übersteigt Fleischkonsum aller Menschen!

Zum Nachdenken für alle diejenigen, die Spinnen töten, weil sie diese wichtigen Tiere „eklig“ finden:

 

Bis zu 800 Millionen Tonnen Insekten fressen die Achtbeiner weltweit jedes Jahr.

Dass Spinnen zu den wichtigsten Insektenvertilgern zählen, ist schon länger bekannt. Wie groß ihr Hunger weltweit gesehen aber tatsächlich ist, hat selbst Biologen überrascht: Ein internationales Zoologenteam hat nun errechnet, dass die Achtbeiner rund um den Globus jährlich bis zu 800 Millionen Tonnen Insekten fressen.

Zum Vergleich: Menschen verzehren jährlich weltweit rund 400 Millionen Tonnen Fleisch und Fisch pro Jahr.

Mit mehr als 45.000 Arten und Besiedlungsdichten von bis zu 1.000 Tieren pro Quadratmeter gehören Spinnen zu den artenreichsten und weitverbreitetsten räuberischen Tierarten. Aufgrund ihrer versteckten Lebensweise – viele Spinnen sind nachtaktiv oder leben gut getarnt in der Vegetation – war es bisher schwierig den ökologischen Nutzen der Spinnen aufzuzeigen. Zoologen der Universität Basel und der Lund University in Schweden konnten nun ihre immense ökologische Bedeutung nachweisen.

Mit ihrem Appetit spielen Spinnen eine besonders wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Schädlingen und von Krankheitsüberträgern, schreiben die Studienautoren. Den Spinnen gebühre dafür Wertschätzung:

„Wir hoffen, dass diese Berechnungen und ihre beträchtliche Höhe das öffentliche Bewusstsein schärfen und der wichtigen Rolle der Spinnen mehr Würdigung zuteil werden lassen.“

Spinnen zeichneten sich nicht nur durch ihren eigenen Appetit aus, merkten die Wissenschaftler an – sondern sie stillten auch den Appetit anderer Lebewesen: Rund 8000 Tierarten auf der Welt ernährten sich ausschließlich von Spinnen, schrieben sie.

Quellen: derstandard.at, donaukurier.de, derwesten.de, abendblatt.de

Der Waldkauz ist „Vogel des Jahres 2017“

Der Waldkauz ist „Vogel des Jahres 2017“

Waldkauz - Foto: Peter Kühn

Wann haben Sie zuletzt in der Nacht eine Eule rufen gehört? Viele Gegenden sind von Eulen verlassen, entweder weil sie keine Bruthöhlen finden oder das Nahrungsangebot nicht mehr ausreicht. Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU für 2017 den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren.

Quelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/waldkauz/

Gartenkalender

Moin moin,

damit die Wintermonate nicht zu langweilig werden,  gibt uns ein Online-Gartenkalender wertvolle Tips und Hilfe, während gleichzeitig unsere Vorfreude auf die Saison 2017 gesteigert wird.

Zum Beispiel können ab Ende Februar Kohlrabi, Rettich, Kopf- und Eissalat ins unbeheizte Gewächshaus gepflanzt werden. Oder der Winterschnitt von Hecken und Sträuchern, die im Sommer blühen wird im Thema „Hecken schneiden, Gehölze schneiden“ ausführlich behandelt.

In diesem Monats-Gartenkalender zum Beispiel könnt Ihr Euch gut informieren, was in den jeweiligen Monaten zu tun ist.

Viel Spaß!

Kompostbeschleuniger selber machen!

Vielleicht kennen schon einige das Rezept, ich hab jedenfalls das erste Mal davon gelesen und diejenigen, die davon berichtet haben sind schier begeistert über die Wirkung vom selbstgemachten

Kompostbeschleuniger!

Man nehme: 1 Stück Hefe (Ersatzweise 1 Beutel Trockehefe), 8-10 Liter Wasser, 1 kg Zucker

Zuerst die Hefe im nicht zu kalten Wasser auflösen, einige Zeit aufquellen lassen, dann den Zucker darin einrühren bis er aufgelöst ist und dann gleichmäßig über den Kompost gießen. Wenn der Kompost sowieso schon zu feucht ist, dann die Menge dementsprechend verringern.

Durch die Hefe wird bei der Gärung Alkohol, Wärme und CO2 produziert. Es wird dadurch nicht nur die Temperatur erhöht, sondern das CO2 lockert auch den Kompost auf. Dafür benötigt die Hefe Zucker.

Ich probier das dieses Jahr mal aus und mal sehen, ob ich auch so begeistert bin – ich werde Euch davon berichten!

Update Januar 2017: Nachdem ich in der Saison 2016 diesen selbstgemachten Kompostbeschleuniger zwei Mal angewendet habe, muss ich sagen, dass beim Umschichten im November aus den Garten- und Küchenabfällen wunderbare schwarze Erde zum Vorschein kam!

 

 

Vogel des Jahres 2016 – Stieglitz

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Der Stieglitz – oder auch Distelfink – ist einer der farbenfrohesten Singvögel Deutschlands und liebt natürliche Wiesen und Gärten.

Der „Distelfink“ mag gerne die Samen mit seinem langen und spitzen Schnabel aus den Disteln und anderen Pflanzen herauspicken.

 

 

 

Jedes Jahr kürt der Nabu (Naturschutzbund) zusammen mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) einen Vogel des Jahres, deren Lebensraum durch den Menschen bedroht ist. Dieses Mal hat sich die Jury für einen Wildblumenfreund entschieden, einen Liebhaber des „Unkrauts“ und der Vielfalt – er frisst die Samen zahlreicher Blütenpflanzen, Gräser und Bäume. Dem Stieglitz geht es am Besten, wenn das pflanzliche Durcheinander auf der Wiese und in den Gärten groß ist.

Leider gibt es immer weniger verwilderte Flächen!

Anstatt intensiver Gartenpflege, pingeliger Sauberkeit und das Wildkraut mit Gift wegzuspritzen, lieber mal ein paar Blumen ausreifen und ein Fleckchen Wiese wachsen lassen – das würde diesen hübschen Singvogel schon beim Überleben unterstützen.

Schließlich ist der Distelfink auch ein Freund der Faulenzer: Denn weniger Sterilität und akkurate Beete in den Gärten heißt auch mehr Zeit zum Genießen. Dafür lohnt es sich doch, dass man dem Stieglitz ein wenig „Unordnung“ lässt!