Augen auf beim Saatgutkauf

Wusstet ihr, dass wo „Sperli“ oder „Kiepenkerl“ draufsteht Monsanto drin sein kann?

Um mehr darüber zu erfahren, hab ich mal gestöbert und diesen interessanten Artikel im Internet gefunden: Saatgut ist Kulturgut

Ebenso lesenswert in diesem Zusammenhang ist dies hier: Samen des WandelsUnd wer sich noch tiefer in die Materie graben möchte, wird in diesem Beitrag sicher fündig:  Monsanto & Co. für Einsteiger

Also Vorsicht bei z.B. Sperli, Kiepenkerl, De Ruiter Seeds usw.


Dann doch lieber samenfeste Sorten im Biohandel kaufen und/oder selber Samen aus euren Lieblingssorten ziehen.

Hier eine (nicht vollständige) Liste von gentechnikfreien und giftfreien samenfesten Saatgut-Webseiten, die unbedenklich sind:

www.biogartenversand.de
www.biogartenladen.de
www.dreschflegel-saatgut.de
www.bingenheimer-saatgut.de
www.vern.de
www.nutzpflanzenvielfalt.de
www.bio-saatgut.de
www.culinaris-saatgut.de/home
www.garten-des-lebens.de/gemuese-und-saatgut
www.gruenertiger.de
www.irinas-tomaten.de
www.kraeuter-und-duftpflanzen.de

www.kraeuterei.de

https://samenfest.de

www.saatgut-vielfalt.de (nicht bio zertifiziert, allerdings ziehen sie ihr Saatgut selbst und haben haufenweise tolle Heil- und Wildkräuter)

www.tomatenretter.de

Übrigens: Bei den Tomatenrettern gibt es ab Mai gegen eine Spende Tomatenpflanzen!
Immer samstags 12-18 Uhr, Reitbrooker Hinterdeich 291. Kontakt: info@tomatenretter.de

Die Feldlerche ist „Vogel des Jahres 2019“

Es kommt selten vor, dass der NABU einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausruft. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnte der NABU davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.

Hier der Gesang der Feldlerche im Video.

 

Übrigens: das Tier des Jahres 2019 ist das Reh – die deutsche Wildtierstiftung stellt hier das vermeintlich bekannte Wildtier vor.

Die Gärtner und das Gift

Viele Hausbesitzer und Kleingärtner handeln illegal, wenn sie unerwünschten Kräutern den Garaus mit Giftmitteln wie z.B. dem umstrittenen Glyphosat machen wollen. Das geht aus dem Jahresbericht 2017 zum Pflanzenschutz-Kontrollprogramm hervor, den das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit im Dezember herausgegeben hat. Bei ca. jeder zweiten Kontrolle stellten Behördenmitarbeiter „unzulässige Pflanzenschutzmittelanwendungen“ fest und verhängten Bußgelder von bis zu 2.000 Euro. Theoretisch sind sie bis zu einer Höhe von 50.000 Euro möglich.

Der Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden ist leider viel zu selbstverständlich geworden – sogar in Kleingärten werden sie benutzt, dabei ist es gerade hier längst verboten, Pestizide zu verwenden.

Glücklicherweise tolerieren immer mehr Gartenfreunde Wildkräuter ganz bewusst – zumindest in einigen Gartenbereichen, weil sie um ihre Vorzüge wissen: Zahlreiche Schmetterlinge sind auf Brennnesseln, Sauerampfer und Co. als Raupenfutterpflanzen angewiesen. Vögel ernähren sich von den Samen der Wildkräuter und von den Insekten, denen sie Nahrung und Versteckt bieten. So manches „Unkraut“ ist eine vitamin- und mineralstoffreiche Köstlichkeit. Und nicht zuletzt sehen einige Wildkräuter gerade zur Blütezeit ausgesprochen hübsch aus.

Auf der Seite des Umweltbundesamtes erfahrt ihr mehr über Unkraut im Garten: Vorbeugen – tolerieren – entfernen.